Aus dem bredent bond.lign System: DTK-Kleber für die präzise Verklebung von prothetischen Versorgungen jetzt in neuer Bleach-Farbe

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• Zweikomponenten-Kleber aus dem bond.lign System, der durch Licht- und Selbsthärtung aushärtet
• Haftverbund bei Zirkoniumdioxid, Titan, NEM, Lithium-Disilikat-Keramik und BioHPP ohne mechanische Retention
• Verklebung von Geschiebe- oder Verbindungsteilen, Hybridabutments und digital gefertigten Sekundärrekonstruktionen möglich

Der DTK-Kleber ist ein Zweikomponenten-Kleber aus dem bond.lign System, der durch Licht- und Selbsthärtung aushärtet, wodurch auch lichtunzugängliche Stellen ausgehärtet werden können. Er eignet sich zur Verklebung von prothetischen Versorgungen aus Metall, Zirkonoxid oder BioHPP bei Raumtemperatur. Der Haftverbund wird bei Zirkoniumdioxid, Titan, NEM, Lithium-Disilikat-Keramik und BioHPP hergestellt. Als Haftvermittler dient je nach Material der MKZ-Primer, K-Primer oder visio.link aus dem bond.lign System. Mit dem DTK-Kleber können Geschiebe- oder Verbindungsteile, Hybridabutments und digital gefertigte Sekundärrekonstruktionen verklebt werden.

Eine Anleitung für das Verkleben am Beispiel eines individuellen Zirkon-Abutments auf Titan-Klebebasis:
Die Titan-Klebebasis wird auf dem Modellanalog fixiert. Vor dem Sandstrahlen wird der Schraubkanal mit einem Schaumstoffpellet verschlossen. Anschließend wird an dem polierten Rand (Übergang zum Implantatinterface) ein Schutz aufgetragen, falls der polierte Rand versehentlich beim Sandstrahlen getroffen wird. Die Titan-Klebebasis wird mit 2–3 bar und das Zirkon-Abutment mit maximal 2 bar und 50–110 μm Aluminiumoxid gestrahlt. Die Titan-Klebebasis und das Abutment dürfen nicht mit dem Dampfstrahler oder ölhaltiger Druckluft bearbeitet werden. Des Weiteren gilt es zu vermeiden, die Oberfläche nach dem Sandstrahlen zu berühren.

Der MKZ-Primer aus dem bredent bond.lign System wird auf die abgestrahlte Titan-Klebebasis und die Innenfläche des Abutments mit einem Einmalpinsel aufgetragen. Anschließend gilt es, einige Sekunden zu warten, bis der MKZ-Primer vollständig verdunstet ist. Der DTK-Kleber wird mit der beiliegenden Mischkanüle automatisch vermischt und auf die zu verklebende Fläche der Titan-Klebebasis und in die Abutment- Innenseite gegeben. Anschließend wird das Abutment auf die Klebebasis gesteckt.

Während der DTK-Kleber noch weich ist, wird das Schaumstoffpellet aus dem Schraubkanal entfernt. Hierfür kann beispielsweise ein Microbrush oder eine Nervnadel verwendet werden. Dabei wird gleichzeitig überschüssiger Kleber aus dem Kanal entfernt. Das Aushärten des DTK-Klebers erfolgt auf dem Modellanalog. Die Verarbeitungszeit beträgt ca. 2 Minuten bei 20 °C Raumtemperatur, die Selbsthärtung dauert etwa 6 Minuten. Die Polymerisation kann mit einem Lichthärtegerät, beispielsweise der bre.lux Power Unit 2, beschleunigt werden.

Überschüssiger DTK-Kleber kann entfernt werden. Für eine glatte Oberfläche wird die zirkuläre Fläche des Emergenzprofils vorsichtig mit einem Gummipolierer, beispielsweise dem Fibro Plus, und reduziertem Druck bearbeitet. Überhitzung muss an dieser Stelle vermieden werden. Für eine biologisch stabile Fibroblastenanlagerung im submukösen Bereich sollte das Emergenzprofil idealerweise eine Restrauigkeit von 0,21–0,4 μm aufweisen.

Hybrid-Abutments bzw. Hybrid-Abutment-Kronen müssen vor dem klinischen Einsatz sterilisiert werden. Mit DTK-Kleber verklebte Abutments können bei 138 °C in den Autoklaven sterilisiert werden. Der DTK-Kleber in Verbindung mit dem MKZ-Primer bietet eine optimale Verbundfestigkeit für intra- und extraorale Anwendungen bei lichtundurchlässigen Materialien. Auch nach künstlicher Alterung bleibt die Festigkeit auf hohem Niveau.

Neben der Verwendung für individuelle Zirkon-Abutments ist der DTK-Kleber aus dem bond.lign System für zahlreiche weitere Einsatzgebiete in der analogen und digitalen Zahntechnik geeignet.

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